Grits´n Gravy

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Wasser Prawda
Das Blues-Duo mal ganz anders – und vor allem bösartig gut:

Wenn Pianist/Sänger Cat Lee King und Drummer/Harpspieler/Sänger Mighty Mike loslegen, dann wird aus klassischem R&B der 50er Jahre düsterer Voodoo-Boogie, bei dem keine Gefangenen gemacht werden.

Pianoblues steht heutzutage oft in der Gefahr in akademischer Schönheit zu erstarren. Zum Glück gibt es Ausnahmen wie etwa The Claudettes. Oder eben den grad 20jährigen Cat Lee King. Bei denen hört man die noch junge Liebe zu wilden Rockern wie dem ganz jungen Jerry Lee Lewis, zu Ray Charles vor seiner Liebe zum Schmalz und zu Piano-Songwritern wie Ben Folds. Das ist wild, dreckig, düster und manchmal nicht nur ein wenig angsteinflößend. Besonders wenn sie King wie hier auf „Grits n Gravy“ mit Mighty Mike zusammentut: dessen düstere Harp, sein stoisch-brutales Schlagzeug und überhaupt die Energie der Livesession, bei denen das Album auf Band gebracht wurde, sorgt zuweilen für stockenden Atem. Ok, King lässt sich nicht auf die akustische Tastatur festnageln. Wenn nötig, lässt er die Orgel heulen oder verlegt sich auf andere Keyboards. Aber das geht schon völlig in Ordnung. Und zum Glück sind auf dem Album nur acht Lieder, sonst könnte es auf der Tanzfläche Zusammenbrüche vor Erschöpfung geben. Eine faszinierende Debütscheibe – leider zu spät bei uns für die Umfrage zu den Alben 2013…

 
Blues news, Ausgabe 75 :
Kölner Duo lässt alle Wände wackeln  – Epochal-rotziges Spaßpaket non Grits `N Gravy
 
„….da kein Märchen ohne Happy End auskommt, erschien im August ihr Debut „Cat Lee King vs. Mighty Mike OMB – A 50`s Rhythm`n Blues Battle Of Epic Propotions“. Damit ist die Messe an sich schon komplett gelesen, besser kann man`s kaum in Worte kleiden“
….“Sechs wenig abgegriffene Oldies von Larry Williams, Bunker Hill oder Dickie Thompson sorgen für ein Party-Feeling, wie man es lange nicht hat erleben dürfen.Obendrein setzen zwei Eigenkompositionen dem wilden Revival erst die finale Krone auf. Da wie in der guten alten Zeit original ultrakurz gehalten, ist dieses epochal-rotzige Spaßpaket nicht nur wahlweise statt schnöder CD auch als 10-inch-Vinylerwerblich, sondern pro Tag locker 60-mal durch heimische Beschallungsapparate zu orgeln. Danch geht`s ab zum Doc, weil staunendes Dauergrinsen und zuckende Extremitäten von allein nicht verschwinden wollen. Die Bettstelle besteigt hierbei niemand! Ain`t that good news, man ain`t that good news?! (Frank Horn)
Blues Lee: „Grits ’n Gravy 10″ = RAW as Fuck !!!“

Olaf: “ SPEECHLESS!!! WHAT A BAND , WHAT A RECORD – CHEERS“

 
CD-Kritik, Blues new,s Ausgabe 75
Buma Ye! Dieses Battle erinnert tatsächlich an legendäre Mütter aller Schlachten. Louis vs. Schmeling, Ali vs. Frazier, Foreman vs. Ali. Rumble in the Jungle! Hier nun in der rechten Ecke Sänger, Drummer & Harper Mighty Mike OMB „Destroy!“ von den Juke Joint Pimps. Die linke Ecke ziert Shouter & Pianist Cat Lee King „Kill!“ Gerüchten zufolge ein angeglich klapperdürres 20-jähriges Milchgesicht. Das böse Bantamgewicht aus dem Bergischen trägt allerdings neben wiedergeborener Seelen von Dr. Ross oder Jerry Lee Lewis auch den Leibhaftigen himself in sich – so wild werden die Tasten nebst Stimmbändern gequält. Sagenhafter Stoff! Aus fröhlichen Vorlagen von Larry Williams, Gary U.S. Bonds, Bunker Hill oder Nick Curran klöppelt man brutal bombastisches Gemetzel.Einer von zwei mächtigen Eigenbauten trifft durch kräftigen Rechtsausleger in Richtung Skiffle, der Rest verführt mit gnadenlos rockendem R n`B-Gebräu. Schmeckt nach tiefem Süden. 50`s Style. Party de luxe ultralauter Kragenweite (Obacht vor „I wanna holler“, macht süchtig). Das komplette Spektakel wurde im jeweils ersten Take an nur einem Studio-Tag unter Mithilfe von Sparringspartnern an Bass und Gitarre durchgeboxt. Einzig der vorzeitige K. o. nach gerade mal 8 Runden sorgt für blutige Nasen. Besitzt dennoch unschlagbaren Charme. Das Label Stag-o-Lee  bietet diesen epochalen Fight für Vinyl–Freaks nämlich gleichfalls auf 10″-Mini-LP feil, sabber! Daher klarer Sieg nach Punkten. The greatest! (Frank Horn)

Günter Ramsauer:
Cat Lee King ist knapp 20 Jahre alt und Deutscher, aber was hier aus den Vinyl Rillen des Minialbums dringt, tönt nach einem Amerikaner mit Haaren auf den Zähnen und Rost auf den Stimmbändern. Mit Mighty Mike (der von den Juke Joint Pimps) veranstaltet er hier wie der Untertitel treffend beschreibt „A 50’s Rhythm ‚n‘ Blues Battle Of Epic Proportions“.  Mein lieber Scholli, das rockt, rollt und bluest dir den Staub von der Seele, bringt die Lahmen zum Tanzen, die Tauben zum Hören und die Blinden zum Sehen! Killer Stoff! Auf Stag-O-Lee!

Deutschlandradio/Jutta Petermann:
„Kernige Rhythm ’n‘ Blues-Schlacht      Grits ‘N Gravy: Cat Lee King versus Mighty Mike OMB

Wer rockt besser in der Rythm ’n‘ Blues Schlacht im Stil der 50er Jahre – Cat Lee King aus dem Bergischen Land oder Mighty Mike OMB aus der Schweiz? Das Rythm ’n‘ Blues-Revival-Duo hat mit „Grits ‚N Gravy“ gerade seine erste gemeinsame CD veröffentlicht, auf der sich die beiden lustvoll verausgaben.

Diese Nostalgie des Duos „Grits ‚N Gravy“ hat Drive – stilechter Rhythm ’n‘ Blues von heute – das Duo „Grits ‚N Gravy“ mit ihrem Debütalbum „Cat Lee King versus Mighty Mike OMB“.

Die CD des deutschen Musikers Cat Lee King und des Schweizers Mighty Mike OMB ist ein amüsanter und lustvoller musikalischer Konkurrenzkampf zweier Rampensäue. Beide hängen sich leidenschaftlich rein und röhren, als seien sie die rauen Wiedergänger einer an sich ja schon wilden Epoche. Aber sie haben nichts Böses im Sinn – nein, sie wollen nur spielen. Und zwar so ausgeflippt wie Jerry Lee Lewis, eines ihrer extrovertierten Vorbilder.

Die Frage, wer aus dieser Rhythm ’n‘ Blues Schlacht als Sieger hervorgeht, ist nebensächlich – gewonnen hat die Musik und der Zuhörer. Der Rhythm ’n‘ Blues erfreut sich in Underground Clubs in Großstädten ja schon seit einigen Jahren mit seiner schrammeligen Wildheit großer Beliebtheit. Und die dort arbeitenden DJs haben mit Grits ‚N Gravys Debütalbum erstklassigen Nachschub für den Plattenteller bekommen. Das Ganze ist cool und heiß zugleich – Spaß machen vor allem ihre mit grobem Sandpapier geschmirgelten Stimmen.“