Matthew Skoller feat. Kai Strauss

//Matthew Skoller feat. Kai Strauss
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Der gefeierte Chicago Blues-Harper erstmals in der weiten Welt !!

Letztes Jahr wurde Matthew Skoller und Lurie Bell aus Chicago eingeflogen, um das Blues n`Roots Festival in Freiburg zu eröffnen. Dabei lernte sich Matthew und Kai Strauss kennen und planten eine weitere Zusammenarbeit, die u.a. in diese Tour mündete.

Wie viele Bluesmusiker seiner Generation wurde er genauso von Bob Dylan, Neil Young, Jimi Hendrix und den Allman Brothers beeinflusst wie von Blueslegenden wie Little Walter, Muddy Waters, Percy Mayfield.

matthew_skoller_feat_chicago_blues_a_living_historyNach seiner Übersiedlung nach Chicago 1987 spielte er mit Jimmy Rogers, Big Time Sarah und Deitra Farr. Ende der 1980er-Jahre spielte und tourte er mit „Big Daddy Kinsey & The Kinsey Report“.

Ab 1992 spielte er mit einer eigenen Band. Seine Komposition „Love Her, Don’t Shove Her“ wurde sowohl von Carey Bell (1997 auf Good Luck Man) als auch von H-Bomb Ferguson (1993 auf Wiggin’ Out), dem legendären Blues- und Boogiepianisten aufgenommen.

Als Produzent arbeitete er mit Lurrie Bell (Let’s Talk About Love), ebenso produzierte er „Chicago Blues A living History“, in diesem Projekt spielte er auch Harmonika. Auf den 2 Cds, die den Chicagoblues von seinen Anfängen bis zur Gegenwart dokumentieren, spielen Billy Boy Arnold, John Primer, Billy Branch und Lurrie Bell.

The Matthew Skoller Band hat regelmäßige Auftritte in den berühmtesten Veranstaltungsorten der USA (Buddy Guy´s Legend, Chicago House of Blues u. a.) Auch auf Bluesfestivals auf der ganzen Welt tritt er auf, in der letzten Zeit häufig mit Chicago Blues A Living History (Cazorla Blues Festival, North Sea Jazz Festival, Chicago Blues Festival, Luzern Blues Festival …)

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Kai Strauss zählt zum kleinen Kreis europäischer Musiker, denen auch amerikanische Kollegen und Kritiker ein authentisches Blues-Spiel attestieren. Über 15 Jahre lang tourte Strauss mit Memo Gonzalez & The Bluescasters von Europa bis in die USA und erarbeitete sich mit seiner Intensität einen festen Platz in den Herzen der Bluesgemeinde.

Kai Strauss BandSchon als Teenager war ich von der Musik von Buddy Guy, Jimmy Rogers, Jimmie Vaughan oder B.B. King infiziert.“, sagt der Gitarrist und Sänger, der jetzt selber in den Programmen vieler Livemusik-Adressen und Festivals zu finden ist.
Die aktuelle CD, von Kai Strauss mit verschiedenen Besetzungen der internationalen Blues-Oberliga eingespielt, hat den treffenden Titel „Electric Blues“ und wurde vom US-amerikanischen Musikportal Blues Junction unter die 20 besten Blues-Alben des Jahres 2014 gewählt. Der sympathische Westfale liebt die Bühne, den Kontakt zum Publikum und füllt seine Rolle als Bandleader mit spürbarer Spielfreude und Spontanität aus.
Kai Strauss & The Electric Blues Allstars live bedeutet 100% Blues, souverän und mitreißend dargeboten von einer international erfahrenen Band und einem Frontmann, der immer zeigt wo der Hammer hängt.
Bei Kai Strauss geht es live so richtig schön zur Sache. Der Slow Blues gibt in weiten Teilen des Konzertes den Ton an. Und neben den tollen Sounds des Sechssaiters wird schnell deutlich, über was für eine starke Stimme Kai Strauss verfügt. Eigentlich hat er es gar nicht nötig, sich auf seinen Alben immer wieder durch andere Sänger zu verstärken, wie in der Vergangenheit öfter geschehen. Er ist durchaus in der Lage, die Vocals komplett allein zu bestreiten – und das richtig gut und voller Feeling. Der Mann hat eben nicht nur Gefühl bei seinem Gitarrenspiel.
Auch der Rest der Band wirkt hervorragend eingespielt. Fabian Fritz am Piano ist der ideale Gegenpart zur Gitarre und liefert sich immer wieder klasse Zwiegespräche mit dem Sechssaiter. Dazu setzt Moritz Fuhrhop die dicken Saiten nicht nur als reines Rhythmusinstrument ein, sondern ist immer wieder ganz eigenständig unterwegs, was den Songs sehr gut zu Gesicht stand. Höhepunkt seines Bassspiels ist meist ein lang ausgedehntes Solo, bei dem er sein großes Können auch an diesem Instrument unter Beweis stellen kann. Dieser Mann ist wirklich an vielen Arbeitsgeräten zuhause. Zu guter Letzt liefert Alex Lex ein grundsolides Fundament in Sachen Rhythmus ab und ist so die gute Seele dieser tiefgreifenden Musik. Nicht zu heftig, aber immer mit der richtigen Dosierung. Was will man mehr….?

Matthew Skoller hat eine ganze Sammlung von über 20 Instrumenten dabei, aus der er für jeden Song eine andere Mundharmonika heraussucht. In “You Don’t Even Know” hält er einen einzigen Ton so lange, dass der Song eine fast unwirkliche Intensität erhält. In “Chicago Wind” explodieren seine Soli geradezu. Kai Strauss spielt Skoller immer wieder die Bälle zu – und eine neue Steigerungswelle läuft an. Das ist kreativ, energiegeladen, musikalisch auf höchstem Niveau. Und geht direkt in die Beine.

Kai Strauss zählt zum kleinen Kreis europäischer Musiker, denen auch amerikanische Kollegen und Kritiker ein authentisches Blues-Spiel attestieren. Über 15 Jahre lang tourte Strauss mit Memo Gonzalez & The Bluescasters von Europa bis in die USA und erarbeitete sich mit seiner Intensität einen festen Platz in den Herzen der Bluesgemeinde.

matthewskoller.com