Till Seidel | BluesRock | 60‘s R‘n‘B

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Till Seidel, der junge Sänger und Gitarrist aus Hildesheim, gehört zwar immer noch zum Blues-Nachwuchs in Deutschland, aber das Geheim-Tipp-Dasein hat er längst hinter sich gelassen. Seine Band zu hören und zu sehen ist ein Erlebnis der besonderen Art!

Um Anfang der 2000er in der niedersächsischen Provinz auf den Blues zu kommen, braucht es vor allem Interesse. Zugegeben, in Hildesheim war der Weg zum Blues nicht
ganz so umständlich, schließlich kommen einige der bekanntesten Blues Bands Deutschlands aus der kleinen Großstadt, in der Nähe von Hannover. Als Till Seidel mit 14 Jahren zur Gitarre griff, gab es aber erstmal nur Musik der härteren Gangart.

Doch auf einmal war da Chess Records, Howlin‘ Wolf, Muddy Waters, Little Walter und so viel mehr. Diese Musik war wie eine Offenbarung. Während im Radio Plastik Pop und Deutsch Rock rauf und runter lief, beschäftigte sich Till Seidel immer mehr mit Musik, die etwas zu erzählen hatte.
In der Oktober Ausgabe 2016 widmete das bluesnews magazine ihm ein zweiseitiges Feature und machte so in Deutschland auf den Newcomer aufmerksam. Im Frühjahr 2017 veröffentlichte der „kleine dicke Junge aus Niedersachsen“ seine CD „Lazy Man’s Land“, die von zahlreichen Kritikern sehr positiv bewertet wurde. Im Jahr 2019 ist neben einer US Tour auch die Aufnahme eines neuen Albums geplant.

Das Fundament in der Band liefert vor allem die Rhythmusgruppe um Malte Albers (dr) und Dirk Vollbrecht (b) (u.a. The Chargers, R.J. Mischo). Dazu kommt der junge, aufstrebende Pianist Nico Dreier (Bluesanovas).